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Fragen / Antworten FAQ

Auf dieser Seite wollen wir öfter an uns gestellte Fragen (Englisch: „frequently asked questions“ = FAQ) zur Situation der Flüchtlinge und Asylbewerber in KEMPEN beantworten. Sie können grundsätzliche Fragen über das Kontaktformular an uns stellen.

Der folgende Katalog von Fragen und Antworten hat seinen Ursprung in der Bürgerinformation vom 07.07.2016 zur Nutzung des Areals am Schmeddersweg zum Aufbau einer neuen Unterkunft für Schutzsuchende.

 

Standort / Flächen
Warum dieser Standort?
Warum baut man nicht die 90 Wohneinheiten im Industriegebiet?
5 Flächen wurden analysiert, Grundstücke müssen den Anforderungen entsprechen und hierfür gibt es einen Kriterienkatalog. Diese Fläche ist die einzige, die in der kurzen Zeit für diese Personenzahl eingerichtet werden kann. Bei anderen Flächen wäre die Zahl der Unterkünfte geringer oder die Erschließung nicht vorhanden. Zeitgleich mehrere Plätze herzurichten, ist personell und finanziell nicht möglich.
Welche Fläche wird genutzt? Die Gesamtfläche Areal zwischen Sporthotel und Reithalle beträgt 20.000qm
Maximale Nutzung für Unterkünfte: 10.000qm, beginnend am Sporthotel, max. 250 Personen
Nutzung in Phase 1, bis Ende September 2016: 5.000qm für ca. 150 Personen
Wird das Gelände eingezäunt?
Ghettobildung?
Erste Planung: Umzäunung  zum Schutz gegen fremdes Betreten angedacht, kann ggfls. auch durch optische Maßnahmen abgegrenzt werden
Ist daran gedacht, das Gelände zu beleuchten? Das Gelände selbst wird beleuchtet wie normale Wohngegenden auch, keine Flutlichter o.ä.;
Beleuchtung Zuwegung (Schmedderweg)  muss man noch prüfen / entwickeln
Nutzung der restlichen Fläche?
Parkplatzproblem
Restfläche (10.000 qm) soll weiter als Bedarfsparkplatz dienen, Befestigung gegen Staubentwicklung notwendig
Ggfl. Schaffung weiter Bedarfsparkplätze in Abstimmung mit Aqua-SolZirkus wird wohl nicht mehr dort hinkommen. Ob noch von Kirmesbeschicker zu nutzen, wird abgestimmt.
Abwasser-Kanal ggfls. nicht auf zusätzliche Versiegelung der Flächen ausgerichtet. Wie löst man das Problem? Kanal hat notwendige Kapazität, dies wurde bereits in Analyse überprüft,
es gibt  keine Vollversiegelung, daher kein zusätzliches Problem, da der jetzige Zustand auch schon sehr verdichtet ist
Zuweisungen / Bewohner
Wie viele Personen sollen in dieser Unterkunft wohnen Max. 250 Personen,
Phase 1 bis Ende September: ca. 150 Schutzbedürftige;
Königssteiner Schlüssel muss erfüllt werden, d.h. von Juli bis zum Jahresende könnten insgesamt 500 Personen nach Kempen zugewiesen werden.
Hat Stadt Möglichkeit, spezielle Belegungen vorzunehmen?  Bitte um Familienzuweisungen, weniger Alleinstehende Stadt hat keinen Einfluss, wer zugewiesen wird. Es wird vom Land bereits eine gute gemischte Zuweisung erreicht. Wir erfahren erst zwei bis drei Tage vorher, wer kommt.
Es kommen Menschen aus Afghanistan, Syrien, teilweise Iran, Irak, russische Gebiete.
Wie lange bleiben Flüchtlinge? Wenn die Menschen anerkannt sind, dann Aufenthaltsrecht von drei Jahren plus Bearbeitung 10 Monate. Ob sie in Kempen bleiben, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die z.Zt. noch nicht abschließende geklärt sind, wie z.B. „Residenzpflicht“,
Zur Zeit hohe Abwanderung nach Anerkennung, da in Kempen keine günstigen Unterkünfte gefunden werden.
Durchgang zum Sportgelände, offen oder abgeschlossen? Wird mit SV Thomasstadt abgestimmt. Das Türchen sollte jedoch offiziell nicht geöffnet sein. Einzelheiten werden abgestimmt, evtl. begleitende Öffnung. Auch Gleis 3 soll einbezogen werden.
Wie sind die Flüchtlinge versichert? Die Flüchtlinge haben Krankenversorgung, ansonsten versichert wie jeder Deutsche. Automatische Haftpflichtversicherung gibt es nicht. Ggfls Gruppenversicherung prüfen.
Sicherheit
Ist ein Sicherheitsdienst vor Ort? Sicherheitsdienst ist rund um die Uhr da, ebenfalls wird der kommunale Ordnungsdienst verstärkt dort eingesetzt. Auch die Polizei wird informiert und ins Konzept eingebunden.
Hinzu kommt im neuen Dorf eine Stelle aus der Verwaltung und die Ehrenamtler.
Zusammenwirken verschiedener Kräfte!
Gibt es besondere Vorkehrungen für Kinder im Schwimmbad oder weibliche Besucher der Sauna? Lt. Polizei gibt es hierzu keinen Anlass, da in allen Bereichen bisheriger Standort keinerlei Probleme entstanden sind.
Auf dem Parkplatz treffen sich bereits jetzt Jugendliche. Über Netzwerke können sich Jugendliche verabreden, sich zu prügeln. Wie ist dort die Sicherheit der Flüchtlinge gewährleistet? Alle Unterkünfte werden auch durch Polizei kontrolliert.
Wenn solch ein Schauplatz solcher Aktivitäten dort ist, dann sollen Betreiber das melden.
Gebäude / Gestaltung des Platzes
Wie soll der Platz bebaut werden?
Welche Art von Unterkünften soll entstehen?
Gleiche Bauart und Größe wie in Willich?
Separate Wohneinheiten in U-Form mit Innenblock ergeben kleinere Wohnblocks, ähnliche Bauweise wie in Willich, ca. 10qm / Person,
Ausstattung mit W-Lan, Satelliten TV, Selbstversorgung, Kücheneinheit je Block,  Beachtung kultureller und religiöser Unterschiede
zusätzlich Sanitärbereiche, Aufenthaltsflächen, Grünfläche, Gemeinschaftsflächen, Fahrradständer, Raucherzonen, Arzt / Sanitäter, Security,
Wie hoch sind die Gebäude? Nach derzeitiger Planung ca. 2,80 m
Sind die Häuser für den Zweck geeignet? Es sind Blechhütten mit Schaumfüllung. Vorschlag:In Issum Sevelen sind Blockholzhäuser gebaut worden. Lieferung soll auch schnell erfolgen. Alternative Lösungen werden geprüft, Knackpunkt ist meist der Zeitfaktor, sonstige Anbieter zu denen wir Kontakt hatten, konnten alle nicht bis September liefern.
Wann werden die Bewohner  in Häusern untergebracht? Was passiert mit dem Dorf, wenn es nicht mehr benötigt wird? Günstiger Wohnraum ist z.Zt. kaum vorhanden und muss in der nächsten Zeit so schnell wie möglich entwickelt werden. Die Einrichtung hat zur Zeit einen Planungszeitraum von fünf Jahren. Solange die Flüchtlingszahlenhoch bleiben, bleibt das Dorf, ansonsten wird es abgebaut.
Betreuung / Integration
Können die Kinder hier zur Schule gehen? Kinder unterliegen der Schulpflicht,  z.Zt. 40 bis 50 schulpflichtigen Kinder, Anspruch auf Kita-Plätze ebenso;
Gibt es feste Ansprechpartner für die Situation vor Ort?  24 / 7  ? Ansprechpartner (neben Security) werden auf der Homepage www.kempenhilft.de ausgewiesen, zudem Polizei ansprechbar
Gibt es Betreuung durch Vereine, einen Runden Tisch der Beteiligten? ie Vereine sollen mit eingebunden werden, es gibt z.Zt. schon Koordinatoren für bestimmte Bereiche wie Sport und Kultur, die hier Bewohner und Umfeld in Verbindung bringen sollen
Fragekatalog zu Interessen und Potential der Bewohner wurde entwickelt, um passende Angebote schaffen zu können.
Ein Runder Tisch aller Organisationen der Flüchtlingshilfe existiert schon seit 2015
Gibt es Kontakte mit Unternehmen, damit Flüchtlinge beschäftigt werden ? Über Integration-Point wird vermittelt
Negative Auswirkungen auf Umfeld Sportplätze, Reithalle, Schwimmbad? Da es sich um eine relativ kleine Einheit handelt, werden keine gravierenden Auswirkungen erwartet; Erfahrungen lt. Polizei bei allen Unterkünften kreisweit:  „völlig unauffällig“